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Das fünfte Element
von Melli
Ich habe einen Schatz, den mir niemand klaut,
habe ihn an einem sicheren Platz verstaut,
niemand wird mir diesen nehmen,
denn dieser wird sich nur mir hingeben,
mit diesem Schatz mach ich eine Reise
und dies tu ich auf besondere Weise.
Wenn das Feuer uns verbrennen will,
mit seinen Flammen nach uns schlägt,
dann sind wir ganz ganz still
und sagen kein Wort
das Feuer kann uns nicht bezwingen,
solange keine Worte erklingen...
Kein Hindernis kann mich aufhalten,
weder der Tod noch dunkler Gestalten,
dich wird mir niemand klauen,
folge mir und schenk mir Vertrauen,
ich werd dich hüten, jeden Wunsch erfüllen
und damit auch meine Lust stillen.
Wenn das Wasser uns ausmerzen will,
es uns ertränkt,
sind wir trotz des unerträglichen Schmerzes,
ganz ganz still,
Das Wasser kann uns nicht bezwingen,
solange keine Worte erklingen...
Wenn die Erde uns in ihrem inneren begräbt,
sie uns erdrückt,
dann sind wir ganz ganz still
und sagen kein Wort,
kein Haufen Erde kann uns bezwingen,
solange keine Worte erklingen...
Nun endet unsere Reise, die Augen sind ganz müd,
das Herz ist noch in Rage!
Meinen Schatz versteck ich wieder in der Truhe,
an einem sicheren Ort,
nun leg ich mich zur Ruhe
und sage kein Wort.
Wenn der Storm uns in die Kniee zwingt,
durch ihn ein Lied erklingt,
dann sind wir ganz LAUT!
Donnernd! Hämmernd! Dröhnend!
Denn kein Storm der Welt kann uns bezwingen,
solange keine Worte erklingen...
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